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FAQ syNeo free (Häufig gestellte Fragen)

Wie sollte syNeo free dosiert werden?

Morgens, nach dem Waschen oder der Dusche je Achsel maximal 2 Pumpstöße (Pumpspray) oder 3 Rollerzüge (Roll-On) auf die trockene Haut auftragen und kurz ablüften lassen, damit der enthaltene Alkohol verdunsten kann. Eine häufigere (tägliche) Anwendung  ist nur bei hohen, sommerlichen Temperaturen, extremer körperlicher Arbeit oder intensivem Sport notwendig.

Bei der ersten Anwendung von syNeo free kam es zu einer Rötung. Woran liegt das?

Ein geringer Prozentsatz der Anwender berichtete uns, dass es nach der ersten Anwendung zu einer Hautreaktion (Wärmegefühl, Brennen oder Rötungen) kam. Auf Nachfrage stellte sich in den meisten Fällen heraus, dass die betroffenen Anwender viel zu viel auf die Haut aufgetragen hatten.

Viele Anwender sind es gewohnt, Deos so anzuwenden, wie es die Werbung vormacht: Die Achselregion wird großflächig und mehrere Sekunden lang besprüht. In den meisten Fällen ist dies auch notwendig, da viele Produkte oft nur Duftstoffe und/ oder nur geringe Mengen Wirkstoffe (Aluminiumsalze) enthalten. Zudem bestehen Aerosolsprays oft zu 2/3 aus Treibgas (was sich nach der Anwendung verflüchtigt) und nur zu 1/3 aus der eigentlichen Deodorant/ Antitranspirant-Formulierung, die auf der Haut verbleibt. Die Hersteller sind aufgrund des niedrigen Preises selbstredend bestrebt, dass die Flasche möglichst bald leer wird und neu gekauft werden muss.

Das zu behandelnde Hautareal, das unter der Achsel den apokrinen Schweiß absondert (der in der Folge den unliebsam störenden Geruch verursacht) misst meist jedoch nur etwa 5 cm im Durchmesser. Im Grunde muss nur in dieser relativ kleinen Region ein Produkt aufgetragen werden. Deshalb genügt es, syNeo free mit maximal 2 Pumpsptößen (Pumpspray) oder 3 Rollerzügen aufzutragen. Die Anwendung kann bei syNeo free also sehr sparsam erfolgen.

Weiterhin benötigt die Haut, wenn sie mit neuen Stoffen in Berührung kommt, eine gewisse Eingewöhnungsphase. Bei vielen Anwendern ist die Haut über viele Jahre an Produkte mit Aluminiumsalzen gewöhnt. Sie ist inzwischen darauf konditioniert, obwohl es oft bei der ersten Verwendung eines Aluminiumsalz-haltigen Deos/ Antitranspirants ebenfalls zu einer unerwünschten Hautreaktion (Brennen, Rötungen) gekommen war, die sich nach kurzer Zeit dann gelegt hatten und seither nicht mehr auftraten.

Ähnlich verhält es sich nun mit syNeo free. In der Anfangsphase kann so ein Wärmegefühl, Brennen oder eine Rötung entstehen, die nach einigen Tagen verschwindet und später nicht mehr auftritt.

Selbstverständlich wurde syNeo free in einem externen Labor unter Aufsicht von Dermatologen auf seine dermatologische Verträglichkeit getestet.

syNeo free wirkt bei mir nicht wie gewünscht. Welche Ursachen kommen in Frage ?

Vermutlich haben Sie bisher ein Deodorant/ Antitranspirant mit Aluminiumsalzen verwendet. In den Schweißkanälen befindet sich noch der Eiweißpfropf, den die Aluminiumsalze gebildet haben. Dieser Pfropf muss vom Körper erst abgebaut werden. Dies kann im Einzelfall einige Tage dauern. Erst dann sind die Schweißkanäle wieder frei. Sie sollten also bis zur ersten Anwendung von syNeo free eine Karenzzeit von ein paar Tagen einhalten.

Auch andere Kosmetikprodukte, die an gleicher Stelle verwendet werden, können die Wirkung beeinträchtigen. So hinterlässt z.B. Kernseife eine fettende Schicht auf der Haut, die das Eindringen eines Wirkstoffes in die Schweißkanäle behindert. Aber auch andere zuvor verwendete Deos können (z.B. rückfettende) Inhaltsstoffe enthalten, die denselben Effekt verursachen können. Nach ein paar Tagen, wenn die problematischen Stoffe abgebaut oder abgewaschen sind, stellt sich i.d.R. die gewünschte Wirkung ein.

Jedoch ist die Haut, genau so wie unser gesamter Körper, durch verschiedene Faktoren gewissen Schwankungen unterworfen. Durch Änderung der Temperatur oder Luftfeuchtigkeit, Genuß von Kaffee, schwarzem Tee, Nikotin, Alkohol oder scharfen Gewürzen, Stressfaktoren oder auch hormonelle Schwankungen (in der Pubertät, bei Frauen erheblich stärker als bei Männern) kann die Wirkung von syNeo free ebenfalls beeinträchtigt werden.

Die Information auf www.codecheck.info zu Triethanloamin (TEA) hat mich verunsichert. Warum ist TEA in syNeo free enthalten?

Der Eintrag auf www.codecheck.info ist für den Laien leider mehr verwirrend wie aufklärend. TEA ist für sich genommen keinesfalls krebserregend.

Durch unsachgemäße Verwendung von TEA in Kombination mit bestimmten Stoffen können durch chemische Reaktion Nitrosamine entstehen. Diese Nitrosamine haben eine krebserregende Wirkung. Deshalb ist in der Kosmetik-Verordnung geregelt, dass nur zu 99% reines TEA verwendet werden darf (und z.B. keine technische Qualität mit geringerer Reinheit), sowie maximal 2,5% im Endprodukt enthalten sein darf. Weiterhin darf TEA nicht zusammen mit nitrosierend wirkenden Stoffen eingesetzt werden, da hierbei Nitrosamine entstehen können. Fazit: Nitrosamine sind krebserregend - nicht Triethanolamin.

In syNeo free sind keine nitrosierenden Stoffe enthalten. Wir setzen TEA zu dem Zweck ein, wie er meist in Kosmetika eingesetzt wird: zur Einstellung des pH-Wertes. TEA ist z.B. auch in vielen Rasierschäumen enthalten.

Muss ich syNeo free jeden Tag wieder anwenden ?

Nein, syNeo free brauchen Sie erst am zweiten Tag wieder anwenden. Bei starker Transpiration, extremer körperlicher Tätigkeit/ Sport oder an sehr warmen Sommertagen kann syNeo free auch täglich angewendet werden.

Kann ich mich, nach der Anwendung von syNeo free, am nächsten Tag ganz normal waschen oder duschen ?

Ja, die Wirkung hält auch nach dem Waschen der Achselhöhlen, beim täglichen Duschen oder Baden an.

Kann ich neben syNeo free noch ein anderes Deo verwenden ?

Nein, Sie sollten kein anderes Deo an gleicher Stelle verwenden. Dies kann die Wirkung von syNeo free beeinträchtigen. Durch die nicht aufeinander abgestimmten Inhaltsstoffe beider Produkte kann es zu unerwünschten Wechsel- oder Nebenwirkungen wie Brennen, Rötung oder Hautreizungen kommen.

Wenn es Ihnen um den Duft geht, so empfehlen wir, ein Eau-de-toilette oder Parfüm in einer anderen Körperregion (Hals, Handgelenke oder Brust) zu verwenden. Da syNeo free keine Parfümstoffe enthält, verhält es sich vollkommen neutral dazu.

Ich rasiere mir regelmäßig die Achselhaare. Was muss ich beachten ?

Bei der Rasur wird die Haut schon durch den i. d. R. alkalischen Rasierschaum leicht gereizt. Bei der Verwendung der handelsüblichen Nassrasierern mit 2 bis 5 Klingen wird zudem jedes Haar ein wenig aus seinem Haarkanal gezogen, um es dann tiefer abschneiden zu können. Dabei wird der Haarkanal ein wenig geöffnet und dabei gereizt.

Auch die umliegende Haut wird - wenn man es genau betrachtet - durch die darüberfahrenden Klingen ganz leicht aufgeschürft. Damit sich diese kleinen Wunden nicht entzünden benutzt man deshalb oft ein alkoholhaltiges Aftershave, welches in den Wunden zu dem bekannten Brennen führt.

Nichts anderes würde bei der anschließenden Verwendung von syNeo free passieren, da es zu etwa 1/3 Alkohol enthält. Jedoch wäre das Brennen durch den enthaltenen Wirkstoff etwas stärker. Deshalb empfehlen wir, syNeo free nicht unmittelbar nach der Rasur anzuwenden.

Sie können die Anwendung und die Rasur täglich im Wechsel vornehmen. Hautirritationen sind hierbei so gut wie ausgeschlossen.

Kann eine Rasur der Achselhaare die Wirkung von syNeo free unterstützen ?

Ja, denn die Behaarung unter den Achseln ermöglicht den auf der Haut vorhandenen Bakterien, die durch die Zersetzung des Schweißes für die Entstehung des Geruchs verantwortlich sind, sich auch auf den Haaren und somit auf einer vielfach größeren Fläche anzusiedeln. Bei dichtem Haarwuchs kann der Schweiß zudem schlechter verdunsten, was das Bakterienwachstum zusätzlich begünstigt. Auch das Abwaschen der geruchsbildenden Bakterien wird durch die Behaarung erschwert. Durch das Entfernen der Behaarung wird die Schweißproduktion selbst natürlich nicht beeinflusst.

Die Anwendung von syNeo free kann bei rasierten/ epilierten Achselhöhlen (mit der o.g. Wartezeit) dann direkt auf der Haut erfolgen. Dadurch können die Schweißkanäle besser erreicht werden. Das Auftragen wird besser kontrollierbar, gleichmäßiger und die Anwendung erfolgt zudem sparsamer.